Erlebtes:




Große Röder | 18. September 2010
K1: Christine und Wolfgang, Bernd
K2: Konrad und Roger




Die Röder also! Endlich passt der Termin. Pünktlich treffen wir in Radeburg ein. Heute wollen wir die Große Röder bezwingen! Am Start ist schon ziemlich viel Betrieb, denn die organsierenden Nünchritzer Paddler sind ordentlich am organisieren.



Positiv: Nach dem Boote abladen, können wir die Autos zum Zielort fahren und werden dann gleich nach Radeburg zurückgebracht. Geniale Sache!

10 Uhr Start und zum ersten Mal erlebe ich einen "Startappell" ...und fühle mich kurz an die "alte Zeit" erinnert. Danach ab ins Wasser. Die Röder ist gut Wasser führend und es geht voran. Ein jähes Ende durch das erste Wehr. Es sollen noch acht derartige Umtrageaktionen folgen. Also insgesamt 18 Mal raus aus dem Bach bzw. wieder rein. Eine schweißtreibende Sache.



Komfortabel geht es leider nicht zu und an an den glatten und steilen Ufern macht man barfuß ordentlich Brennnesselbekannschaften. Nun ja, soll ja gesund sein. Mutige Sportler rauschen einfach über die Wehre hinweg, aber im offenen K2 nicht unbedingt die bessere Wahl und so schleppen wir lieber.



Die Landschaft erinnert oft an den Spreewald: Mäanderartiger Bach wird durch lange Geraden abgelöst. So geht es, immer eine sehr sehr dunkle Regenfront im Nacken, voran. Nach Großenhain nähern wir uns dem Zielort und der Paddeltag neigt sich dem Ende entgegen. Die Tour geht morgen noch weiter, aber für uns ist nun nach 30 Kilometern Schluß. Auf jeden Fall werden wir noch einmal wiederkommen!



P.S. Nur eine Woche nach dieser Fahrt wurde die Große Röder zum reißenden Fluß und zerstörte durch die Flut die arg gebeutelte Region ein zweites Mal 2010 mit Millionenschaden. [Roger]


Video Christine
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