Erlebtes:



Abpaddeln im Spreewald | 17. Oktober 2010


Anpaddeln und Abpaddeln findet in unserem Verein üblicherweise zwischen Königstein und unserem Boothaus (rund 30 Paddelkilometer) statt. In diesem Jahr beschlossen wir, mal was anderes zu machen und zwar im Spreewald abzupaddeln.



Hans als guter Spreewaldkenner bekam den Auftrag, sich eine geeignete Runde auszudenken. Ausgangs- und Endpunkt war der Campingplatz „Am Schlosspark“ in Lübbenau. Nacheinander trafen dort Ursel und Manfred, Christine und Bernd mit Arno, Irene und Hans, Marion mit Dietmar und Tochter Anzelina (als jüngste Teilnehmerin) ein. So umfasste unsere kleine Flotte acht Einer und einen Zweier, also zehn Kanuten – für Abpaddeln eigentlich eine geringe Teilnehmerzahl, zumal es sonniges Herbstwetter gab.



So paddelten wir zunächst über den breiten Südumfluter (auch Leineweberfließ) und bogen dann in den romantisch verschlungenen II. Freiheitskanal ab, der uns bei Leipe wieder zur Hauptspree brachte. Die führte einigermaßen kräftiges Hochwasser und forderte uns bis zu unserem Ziel „Dubkow-Mühle“ mit einer ordentlichen Gegenströmung heraus. Aber das dortige gemütliche Wirtshaus regenerierte schnell die Kräfte mit Speise und Trank und wohliger Wärme. So gestärkt verließen wir danach oberhalb der Schleuse die Hauptspree und freuten uns, dass wir über den Buschgraben nun mit der Strömung wieder Richtung Leipe schippern konnten. Da gab es noch am Abzweig der Neuen Spree ein Miniwehr hinabzurutschen. Auf dem Dorffließ ging es durch das herbstlich bunte Leipe. Wieder auf der Hauptspree entschieden wir uns, über die Tschummi (Eschenfließ) auch dem lieblichen Lehde zum Abschluss noch einen Besuch abzustatten. Es wurde schon herbstlich kühl, als wir nach 21 Paddelkilometern in Lübbenau die Boote wieder auf die Autodächer luden und die rund 120 km nach Hause fuhren.



Allgemeine Meinung: Abpaddeln im Spreewald war mal eine gute Idee, vor allem wenn wie heute das Wetter mitspielt, aber unser Heimatfluss Elbe und Königstein liegen doch etwas näher am Bootshaus. [Irene]






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